Nach einem halben Jahr intensiver Arbeit endlich am Ziel. Wilhelm, Klaus und Peter bestehen als erste aus dem SKS-Kurs auf eindrucksvolle Weise die Matrosenprüfung. Während es auf anderen Yachten bei überforderten „Schülern“ Verletzungen, einen Notarzteinsatz & Bruch an den Booten gibt, segeln Wilhelm, Peter & Klaus souverän ihre Manöver bei 6, in Böen zeitweise 7 Bft. vor Heiligenhafen. Jeweils im ersten Anlauf wird die Boje gefasst, als hätten die Dschunxx nie was anderes gemacht. Wir gratulieren herzlich zum SKS und natürlich willkommen im Club.

Dabei hatte es der zehntägige Ausbildungs- und Prüfungstörn in sich. Schon die Überfahrt von Heiligenhafen nach Bagenkop entwickelte sich zu einer Herausforderung. Bei am Ende 6 Bft. segeln wir hoch am Wind durch die Nacht und erreichen um Mitternacht unser Ziel gerade noch rechtzeitig. Wenige Stunden später wehen wir bei 8 Bft. (wie geplant) ein. Hier das zweiteilige Ausbildungsvideo:
 
 

 
Bis zur Prüfung segeln wir beinahe Tag und Nacht, fahren in allen Häfen die wir passieren Anlegemanöver, haben am Ende 340 echte Seemeilen und zwei komplette Tage Manövertraining auf der Logge.

Noch was: Für die Bojenmanöver hat „Kalami Sailing“ in eine richtig gute Boje investiert, die vor allen Dingen für den Rudergänger gut sichtbar ist und leicht übernommen werden kann. Andere Segelschulen werfen Fender über Bord, für den Rudergänger ein Blindflug.

Am Prüfungstag weht es mit 6, in Böen zeitweise 7 Bft. Bei diesen Bedingungen ist außer den Prüfungsbooten kaum eine Yacht ausgelaufen und die Durchführung der Prüfung schon eine Herausforderung. Von Arm- und anderen Brüchen habe ich oben ja schon geschrieben. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass „meine“ Dschunxx die Manöver so wunderbar gesegelt sind.
 

Rechts im Bild das Protokoll der Prüfung, dokumentiert vom Kartenplotter.



Und hier die komplette SKS-Crew bei der Siegerehrung im heimischen Garten