Vom 06. - 17. Juli segeln Linda, Vitus, Karsten + Ralf über Omø, Samsø & Tunø zum Jazzfestival nach Århus. Auf Tunø vergrößert sich die Crew um Uli Stüwe und seine „Mercy“, die uns fortan als kleine Flottille begleiten.
 
 

Nach der Ruhe und wundersamen Idylle der in drei Stunden per pedes umrundeten Insel hinein ins mitreißende Jazzfestival. Wir sind schnell von Århus und besonders von der Atmosphäre in der Fodvarmeriet begeistert. Das dänische Festivalbier, bevorzugt das Dunkele, mag daran seinen Anteil haben, natürlich ein paar Tanzmäuse, ganz bestimmt die hervorragende Mucke, die uns vier Tage auf einen ganz anderen Kurs bringen.




Die Bühnenfotos sind von der website des Jazzfestivals - guck mal hier

Dennoch war der 11-tägige Törn eigentlich noch zu kurz, obwohl wir die Hin- und Rückreise in vier, bzw. drei Tagen gesegelt sind. Außerdem ziehen wir nächstes Jahr in den Stadthafen um, Marselisborg ist sicher sehr komfortabel, aber der Stadthafen einfach näher dran. Verschweigen will ich auch nicht, dass dieser Törn beinahe zu einer Medienorgie verkommt. Drei Video- und drei hochkarätige Spiegelreflexkameras pixxeln mehr als 2000 Fotos und 2,5 Stunden Film zusammen und das kriegt ihr schon noch alles auf die Augen gedrückt - es gibt inzwischen eine Ton-Diashow und ein Video.
 
Zurück in Heiligenhafen haben wir über Middelfart & Søby dann 251 Meilen auf der Logge. Klar kommen wir nächstes Jahr wieder! Mit Verstärkung?
 
 
Dies hier ist übrigens mein Lieblingsfoto. Karsten hat das Panorama eines Frontengewitters über Jütland  - in der Århusbucht - von Tunø aus eingefangen. "Für Dein Wetterkundeseminar", hatter gesagt. Vielen Dank.